Christoph Kleineberg

 

eLearning-Formate ermöglichen Studierenden neue Möglichkeiten des Lernens, die von Zeit und Raum entkoppelt sind. Da ich beruflich viel mit diesem Format arbeite, nutze ich es aus Überzeugung auch für die Vorlesungen und Seminare, die ich betreue. So habe ich das Tutorium im Bereich Wettbewerbökonomie und -recht von einem Präsenztutorium auf ein eLearning-Tutorium umgestellt, bei dem es zusätzlich noch eine Sprechstunde gibt.

Darüber hinaus gebe ich Seminare zur Menschenrechtsschutzregimen für spezielle Gruppen und Einführungen zu Menschenrechte, sowie in das wissenschaftliche Arbeiten. Im Rahmen des Kurses zu Menschenrechtschutzregimen bekommen die Studierenden des Studiengangs M.A. Governance and Human Rights einen Überblick über einzelne Verträge, Konventionen des Menschenrechtsschutzes. Dazu gehören Regime für spezielle Gruppen (Frauen, Kinder, Menschen mit Behinderten, Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitnehmer, sexuelle Minderheiten, andere Minderheiten, eingeborene Völker u.a.), sowie ein-Themen-Regime (wie das Folterverbot, das Diskriminierungsverbot, das Verbot des Verschwindenlassens usw.) und regionale Menschenrechtsschutzregime. Diese präzisieren den Menschenrechtsschutz und sollten von zukünftigen Menschenrechtsverteidigern gekannt werden.

Die Einführung in das Thema Menschenrechte bereitet die Studierenden auf das Studium des M.A. Governance and Human Rights vor. Die sehr unterschiedlichen akademischen und beruflichen Hintergründe werden durch die Einführung angeglichen. Während die meisten Menschen von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gehört haben, ist das vorhandene Wissen meist jedoch oberflächlich. Hier wird oft das erste Mal in der Einführung tiefer gebohrt. Durch die unterschiedlichen fachlichen und nationalen Hintergründe der Studierenden ist es auch wichtig, dass es eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten gibt. Dazu werden der Sinn und Zweck von wissenschaftlicher Forschung, wie auch das Thema Plagiate intensiv beleuchtet und thematisiert.

Weitere wissenschaftliche Projekte sind das Produkt meiner Arbeit. So werden in der Reihe der Leuphana Case Studies 9 Case Studies als einzelne Bände im Springer Wissenschaftsverlag veröffentlicht. Bei diesen Case Studies handelt es sich um ein neuartiges Format. Sie bestehen nicht nur aus einer Fallbeschreibung von wenigen Seiten. Hinter Ihnen steht ein umfangreiches didaktisches Konzept. So wird in den Leuphana Case Studies am Anfang eine Fallbeschreibung gegeben, wie dies bei Case Studies üblich ist. Danach werden jedoch auch die Werkzeuge aus der betriebswirtschaftlichen Forschung (oder anderen Forschungsgebieten) dargestellt, mit denen der Fall bearbeitet werden soll. So können Unternehmen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Case Study bearbeiten und so das Wissen der Unternehmensmitglieder nutzen, um Verbesserungen anzustoßen. Auf Nachfrage können die Case Studies auch auf das einzelne Unternehmen zugeschnitten werden. So stellen die Leuphana Case Studies eine Alternative zu Unternehmensberatungen dar.

Weitere Schwerpunkte meiner Forschung sind die Europäische Union, insbesondere die Beziehungen zu Island, Social Media, mit Schwerpunkt Shitstormprävention, sowie der deutsche Kraftstoffmarkt und die Interdependenzen von Demokratie und Wettbewerbsrecht in Anlehnung an die Forschung von Heinrich Kronstein.

Außerdem habe ich eine Reihe von Vorträgen gehalten:

-         5. Medienkongress Villingen-Schwenningen – „Shitstorm-Prävention – damit der Sturm im Wasserglas bleibt“

-         Deutsche Botschaft in Reykjavík – “Island und die Europäische Union”

-         Vertretung der Europäischen Kommission in Reykjavík – „(possible) Accession of Iceland tot he European Union“

-         Vertretung der Europäischen Kommission in Reykjavík – „The new Icelandic constitution“

Darüber hinaus ein Überblick über meine Veröffentlichungen:

-         Christoph Kleineberg (2012): Shitstorm-Prävention, Akademikerverlag, Saarbrücken.

-         Christoph Kleineberg (2013): Entwicklung von Eigentum und Gesellschaft. Untersuchungen anhand des Jagdrechts, Grin-Verlag, München.

-         Christoph Kleineberg (Hrsg.) (2017): Leuphana Case Studies, Springer Wissenschaftsverlag, Heidelberg, 9 Bände.

Meine akademische Ausbildung begann mit meinem Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften in Nebenfach, die ich als Bachelor of Science in Regelstudienzeit erfolgreich abgeschlossen habe. Die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung war sehr stark quantitativ geprägt. Meine juristischen Schwerpunkte lagen im Bereich des Europa- und Umweltrechts. Während meines Bachelorstudiums habe ich ein Auslandssemester an der französischen Elite-Universität ESC (École Supérieure de Commerce) Rennes absolviert und war Mitglied im Bestenprogramm „BU2BU“ (Best Undergraduates 2 Bielefeld University).

An der Leuphana Universität Lüneburg habe ich im Anschluss den M.A. Public Economics, Law, and Politics – Staatswissenschaften studiert und erfolgreich in Regelstudienzeit abgeschlossen. Während dieser Zeit arbeitete ich 2 Jahre als studentische Hilfskraft am Competition Regulation Institute und für ein DFG-Projekt in dem Bereich. Bereits zu dieser Zeit gab ich Tutorien zum Wettbewerbsrecht und der Wettbewerbsöonomie für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen. Danach habe ich den LL.M. Competition & Regulation studiert und erfolgreich in Regelstudienzeit abgeschlossen.

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